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DORA ist in Kraft — seit 17. Januar 2025

DORA-Compliance für den Finanzsektor

22.000+ Finanzunternehmen in der EU müssen IKT-Risiken managen, Vorfälle melden und Resilienztests durchführen. Kopexa bündelt DORA-Framework, Maßnahmenkatalog und Informationsregister in einer Plattform.

Unternehmen betroffen
22.000+
Meldefrist bei IKT-Vorfällen
72h
der digitalen Resilienz
5 Säulen
Made in EuropeBaFin-konformISO 27001 alignedOSCAL-basiert

Hintergrund

Was ist DORA und wen betrifft es?

DORA steht für Digital Operational Resilience Act (EU-Verordnung 2022/2554) und regelt die digitale operationale Resilienz des Finanzsektors. Die Verordnung ist seit dem 17. Januar 2025 unmittelbar anwendbar und betrifft über 22.000 Finanzunternehmen in der EU.

DORA ersetzt die bisherigen nationalen Aufsichtsanforderungen an die IT (in Deutschland: BAIT, VAIT, KAIT, ZAIT) durch einen einheitlichen europäischen Rahmen. Damit wird sichergestellt, dass alle Finanzunternehmen — von Großbanken bis zu Krypto-Dienstleistern — dieselben Standards für IKT-Sicherheit einhalten.

Die Verordnung umfasst 5 Säulen: IKT-Risikomanagement, IKT-Vorfallsmanagement und Meldepflicht, Resilienztests (einschließlich TLPT), IKT-Drittparteienrisiko und Informationsaustausch. Jede Säule definiert konkrete Anforderungen, die Finanzunternehmen erfüllen müssen.

Besonders bemerkenswert ist das Proportionalitätsprinzip (Artikel 4): Kleinstunternehmen im Finanzsektor (weniger als 10 Mitarbeitende, Umsatz unter 2 Mio. EUR) profitieren von einem vereinfachten IKT-Risikomanagementrahmen (Artikel 16) mit reduzierten Anforderungen.

Das IKT-Drittparteienrisiko (Artikel 28–44) geht deutlich über bisherige Regelungen hinaus: Finanzunternehmen müssen ein Informationsregister aller IKT-Drittanbieter führen, vertragliche Mindestanforderungen sicherstellen und Ausstiegsstrategien dokumentieren. Kritische IKT-Drittdienstleister (CTPPs) werden direkt von den europäischen Aufsichtsbehörden (ESAs) überwacht.

Die 5 Säulen von DORA

Kernbereiche der EU-Verordnung 2022/2554

  • IKT-Risikomanagement (Art. 5–16)
  • IKT-Vorfallsmanagement & Meldepflicht (Art. 17–23)
  • Resilienztests & TLPT (Art. 24–27)
  • IKT-Drittparteienrisiko (Art. 28–44)
  • Informationsaustausch (Art. 45)

Wen betrifft DORA?

21 Kategorien von Finanzunternehmen

  • Kreditinstitute, Wertpapierfirmen und Handelsplätze
  • Versicherungen, Rückversicherungen und Pensionskassen
  • Zahlungsinstitute und E-Geld-Institute
  • Krypto-Dienstleister und Kapitalverwaltungsgesellschaften

Welche Unternehmen fallen unter DORA?

Bisher BAIT/VAIT/KAIT/ZAIT reguliert?

Die bisherigen deutschen Aufsichtsanforderungen an die IT werden bis zum 1. Januar 2027 durch DORA abgelöst. Erfahre, was sich ändert und wie du die Migration planst.

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Mit dem DORA Readiness Check von Kopexa findest du in wenigen Klicks heraus, ob und in welchem Umfang die EU-Verordnung für digitale operationale Resilienz (DORA) auf dich zutrifft.

  • Basierend auf den offiziellen DORA-Kriterien (EU 2022/2554).
  • Sofortige Einschätzung: Betroffenheit, Rahmen (voll oder vereinfacht) und geschätzte Umsetzungszeit.
  • Anonym, sicher und zur Orientierung.

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Hinweis: Diese Ersteinschätzung basiert auf deinen Angaben und öffentlich zugänglichen Kriterien (NIS2). Sie ist nicht rechtsverbindlich und ersetzt keine Einzelfallprüfung.

Timeline

Der Weg zur DORA-Compliance

Schritt 1

Gap-Analyse

Ist-Zustand gegen die 5 DORA-Säulen bewerten. Lücken identifizieren und priorisieren.

Schritt 2

IKT-Risikorahmen

Governance-Struktur aufbauen, IKT-Sicherheitsstrategie definieren, Kontrollfunktion einrichten.

Schritt 35 Schritte

Informationsregister

Alle IKT-Drittanbieter erfassen, Verträge prüfen, Konzentrationsrisiken bewerten.

Schritt 4

Resilienztests

Testprogramm einrichten, Basis-Tests durchführen, TLPT-Pflicht prüfen.

Schritt 5

Audit-Readiness

Nachweise sammeln, Maßnahmen dokumentieren, Bereitschaft für die Aufsichtsprüfung herstellen.

Je früher du startest, desto schneller bist du compliant. Kopexa unterstützt dich bei jedem Schritt.

Wie Kopexa hilft

Von der Anforderung zur Umsetzung

IKT-Risikorahmen aufbauen?

Framework vorgeladen, Gap-Analyse auf Knopfdruck

Der vollständige DORA-Rahmen mit allen 5 Säulen ist in Kopexa vorgeladen. Beantworte Anforderungen direkt in der Plattform, identifiziere Lücken und tracke deinen Fortschritt.

  • DORA-Framework out-of-the-box
  • Gap-Analyse auf Knopfdruck
  • Cross-Mapping zu ISO 27001 und BAIT/VAIT

Informationsregister erstellen?

IKT-Drittparteien zentral verwalten

Das DORA-Informationsregister (Art. 28 Abs. 3) verlangt eine lückenlose Dokumentation aller IKT-Drittanbieter. Kopexa macht das einfach: Dienstleister erfassen, Verträge tracken, Bericht generieren.

  • IKT-Drittparteien-Register
  • Vertragsverwaltung
  • Jährlicher Meldebericht

Audit-Nachweis?

Evidence Collection & Export

Richtlinien, Nachweise und Berichte zentral verwalten. Bei der Prüfung durch die Aufsichtsbehörde exportierst du alles mit einem Klick — audit-ready.

  • Zentrale Nachweisführung
  • Policy-Management
  • Export-ready Audit-Reports

Alle Frameworks. Ein System.

Entwickelt von GRC-Experten für den europäischen Mittelstand

ISO 27001NIS2TISAXDORABSI GrundschutzDSGVOSOC 2KRITISPCI-DSSNIST CSF

Kopexa basiert auf OSCAL, dem offenen Standard des NIST für maschinenlesbare Compliance-Frameworks. Jedes Framework, jeder Standard, jede Regulierung: sofort verfügbar oder selbst gebaut mit unserem Framework Builder.

Häufig gestellte Fragen zu DORA

Was ist DORA?

DORA steht für Digital Operational Resilience Act (EU-Verordnung 2022/2554) und regelt die digitale operationale Resilienz des Finanzsektors. Die Verordnung ist seit dem 17. Januar 2025 in Kraft und verpflichtet Finanzunternehmen, ihre IKT-Risiken systematisch zu managen, IKT-Vorfälle zu melden, Resilienztests durchzuführen und das Drittparteienrisiko zu kontrollieren.

Für wen gilt DORA?

DORA gilt für 21 Kategorien von Finanzunternehmen: Kreditinstitute, Versicherungen, Rückversicherungen, Pensionskassen, Zahlungsinstitute, E-Geld-Institute, Wertpapierfirmen, Kapitalverwaltungsgesellschaften, Krypto-Dienstleister, Ratingagenturen, zentrale Gegenparteien und weitere. Darüber hinaus betrifft DORA indirekt auch kritische IKT-Drittdienstleister über die Lieferkette.

Seit wann gilt DORA?

DORA ist seit dem 17. Januar 2025 unmittelbar anwendbar. Die Verordnung wurde am 14. Dezember 2022 im Amtsblatt der EU veröffentlicht und trat am 16. Januar 2023 in Kraft, mit einer zweijährigen Umsetzungsfrist bis zum 17. Januar 2025. Für die Ablösung von BAIT/VAIT/KAIT/ZAIT gilt eine Übergangsfrist bis zum 1. Januar 2027.

Was ist der vereinfachte IKT-Risikomanagementrahmen?

Artikel 16 DORA sieht für Kleinstunternehmen im Finanzsektor (weniger als 10 Mitarbeitende, Jahresumsatz unter 2 Mio. EUR) einen vereinfachten IKT-Risikomanagementrahmen vor. Dieser reduziert die Anforderungen an Governance, Dokumentation und Tests, behält aber die grundlegenden Pflichten zur Risikoidentifikation und zum Vorfallsmanagement bei.

Was ist das Informationsregister?

Das Informationsregister nach Artikel 28 Absatz 3 DORA ist ein vollständiges Verzeichnis aller vertraglichen Vereinbarungen mit IKT-Drittdienstleistern. Es muss Angaben zu Dienstleister, Vertragslaufzeit, Art der Dienstleistung, Kritikalität und Subunternehmer-Ketten enthalten und jährlich an die zuständige Aufsichtsbehörde gemeldet werden.

Was sind die Meldefristen für IKT-Vorfälle?

DORA sieht ein dreistufiges Meldeverfahren vor: Erstmeldung innerhalb von 4 Stunden nach Klassifizierung des Vorfalls, Zwischenbericht innerhalb von 72 Stunden mit aktualisierter Bewertung, und Abschlussbericht innerhalb von 30 Tagen mit Ursachenanalyse und ergriffenen Maßnahmen. Die Meldung erfolgt an die zuständige Aufsichtsbehörde (z. B. BaFin).

Was ist TLPT (Threat-Led Penetration Testing)?

TLPT ist ein bedrohungsgesteuerter Penetrationstest nach TIBER-EU-Rahmenwerk, der in Artikel 26 DORA vorgeschrieben wird. Er simuliert realistische Angriffsszenarien auf die kritischen Funktionen eines Finanzunternehmens. TLPT ist alle 3 Jahre Pflicht für systemrelevante Institute und muss von qualifizierten externen Anbietern durchgeführt werden.

Was passiert mit BAIT/VAIT/KAIT/ZAIT?

Die bisherigen deutschen Aufsichtsanforderungen an die IT (BAIT, VAIT, KAIT, ZAIT) werden schrittweise durch DORA abgelöst. Die Übergangsfrist läuft bis zum 1. Januar 2027. Bis dahin gelten beide Regelwerke parallel. DORA geht in Bereichen wie Drittparteienrisiko, Informationsregister und Resilienztests deutlich über die bisherigen Anforderungen hinaus.

Was kostet die DORA-Umsetzung?

Die Kosten hängen stark von der Unternehmensgröße und dem bestehenden Reifegrad ab. Für Kleinstunternehmen mit vereinfachtem Rahmen liegen die Kosten bei 20.000 bis 50.000 EUR. Mittelgroße Finanzunternehmen sollten mit 50.000 bis 200.000 EUR rechnen. Großbanken und Versicherungskonzerne investieren typischerweise 500.000 EUR bis mehrere Millionen EUR. Mit einem GRC-Tool wie Kopexa lässt sich der Aufwand um 40 bis 60 Prozent reduzieren.

Wie hilft Kopexa bei der DORA-Compliance?

Kopexa bietet ein vorgeladenes DORA-Framework mit allen 5 Säulen, einen Maßnahmenkatalog mit Best-Practice-Maßnahmen, Vorlagen für Richtlinien und Prozesse, ein integriertes IKT-Drittparteien-Register für das DORA-Informationsregister, Cross-Mapping zu ISO 27001 und BAIT/VAIT, sowie zentrale Evidence Collection für die Audit-Readiness. Die Gap-Analyse zeigt sofort, wo Handlungsbedarf besteht.

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