Speichermedien
Was fordert dieses Control?
A.7.10 bezieht sich auf die physische Sicherheit von Speichermedien. Es erfordert, dass Unternehmen Maßnahmen ergreifen, um den Zugang zu physischen Medien wie Festplatten, USB-Sticks und anderen Wechseldatenträgern zu kontrollieren und zu beschränken. Dies umfasst die Etablierung von Richtlinien zur Speicherung, Handhabung, und Entsorgung dieser Medien, um unbefugten Zugriff oder Verlust zu verhindern. Betroffene Prozesse sind insbesondere die Verwaltung von IT-Assets und das Inventarmanagement. Kopexa unterstützt hierbei durch automatisierte Gap-Analysen und Maßnahmen-Tracking, um sicherzustellen, dass alle Anforderungen lückenlos erfüllt werden.
Cross-Standard Mapping
Eine Maßnahme — mehrere Standards gleichzeitig erfüllt
Warum ist das wichtig?
Ohne adäquate Kontrolle von Speichermedien riskierst Du Datenverluste und unbefugten Zugriff, was zu erheblichen geschäftlichen Schäden führen kann. Zudem droht die Nichteinhaltung von Vorschriften wie ISO 27001, TISAX oder der DSGVO zu Bußgeldern und Audit-Problemen. A.7.10 ist nicht nur eine ISO 27001-Anforderung, sondern deckt auch TISAX 8.3.1 und Teile von DSGVO Art. 32(1) ab, was die Einhaltung mehrerer Standards gleichzeitig erleichtert.
Was der Auditor sehen will
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Dokumentierte Richtlinie für Speichermedien
Auditoren erwarten eine klar dokumentierte Richtlinie mit Versionierung, die den Umgang mit physischen Speichermedien beschreibt.
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Inventar der Speichermedien
Ein aktuelles und gepflegtes Inventar aller physischen Speichermedien sollte vorliegen, um den Überblick über deren Standort und Status zu behalten.
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Zugriffskontrollprotokolle
Nachweisbare Protokolle, die den Zugang zu Speichermedien dokumentieren, inklusive Datum, Uhrzeit und verantwortlicher Person.
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Entsorgungsnachweise
Dokumentation der sicheren Entsorgung von Speichermedien, einschließlich der Methode und der verantwortlichen Person.
Praxis-Tipps zur Umsetzung
Starte mit einem Policy-Template
Nutze ein bestehendes Template, um schnell eine Richtlinie für Speichermedien zu entwickeln. Passen diese an die spezifischen Bedürfnisse Deines Unternehmens an.
Implementiere ein Inventarmanagement-Tool
Nutze Tools wie Kopexa oder ein CMDB-System, um alle Speichermedien zentral zu erfassen und zu verwalten. Dies vereinfacht das Tracking und Reporting.
Schule Deine Mitarbeiter regelmäßig
Führe regelmäßige Schulungen durch, um sicherzustellen, dass alle Mitarbeiter die Richtlinien kennen und befolgen. Verwende E-Learning-Tools für effektive Schulungen.
Regelmäßige Audits durchführen
Führe interne Audits durch, um die Einhaltung der Richtlinien zu überprüfen und Schwachstellen frühzeitig zu identifizieren.
Häufige Fehler
Fehlende Aktualisierung der Richtlinien
Unternehmen versäumen oft, ihre Richtlinien zu aktualisieren, was zu Lücken in der Sicherheitsstrategie führt. Stelle sicher, dass eine regelmäßige Überprüfung eingeplant ist.
Unzureichendes Inventarmanagement
Ohne ein aktuelles Inventar gehen Speichermedien leicht verloren oder werden nicht korrekt entsorgt. Nutze ein automatisiertes System, um den Überblick zu behalten.
Nicht dokumentierte Zugriffe
Zugriffe auf Speichermedien werden nicht immer dokumentiert, was im Audit zu Problemen führen kann. Implementiere ein System, das jeden Zugriff automatisch protokolliert.
Häufig gestellte Fragen
Die Umsetzung von A.7.10 umfasst die Erstellung und Pflege von Richtlinien und Prozessen für die Handhabung physischer Speichermedien sowie deren Überwachung und Dokumentation.
Sorge für eine vollständige Dokumentation Deiner Richtlinien, ein aktuelles Inventar und protokollierte Zugriffe. Kopexa kann Dich bei der Vorbereitung unterstützen.
Tools wie Kopexa helfen bei der Verwaltung von Richtlinien, Inventaren und der Dokumentation von Zugriffen und Entsorgungen.
Nutze die Cross-Framework-Mapping-Funktion von Kopexa, um eine Maßnahme zu entwickeln, die beide Standards abdeckt.
Vermeide unvollständige Dokumentation, unzureichendes Inventarmanagement und nicht protokollierte Zugriffe.
Control A.7.10 effizient umsetzen
Nutze die Cross-Framework-Mapping-Funktion von Kopexa, um A.7.10 und andere Standards gleichzeitig zu erfüllen.