Physischer Zutritt
Was fordert dieses Control?
Control A.7.2 von ISO 27001:2022 konzentriert sich auf den Schutz physischer Zugangspunkte, um unbefugtes Eindringen zu verhindern. Du musst sicherstellen, dass nur autorisierte Personen Zugang zu sensiblen Bereichen und Informationen haben. Dies betrifft alle physischen Standorte, an denen kritische Assets wie Serverräume, Archive oder Entwicklungsbereiche untergebracht sind. Effektive Zutrittskontrollen umfassen sowohl technische Maßnahmen wie elektronische Zugangskontrollen als auch organisatorische Maßnahmen wie Besuchsprotokolle. Mit Kopexa kannst Du diese Maßnahmen effizient verwalten, indem Du automatische Gap-Analysen und Maßnahmen-Tracking mit Deadlines nutzt.
Cross-Standard Mapping
Eine Maßnahme — mehrere Standards gleichzeitig erfüllt
Warum ist das wichtig?
Ohne wirksame physische Zutrittskontrollen riskierst Du Datenverlust, Sabotage oder Diebstahl sensibler Informationen, was erhebliche finanzielle und regulatorische Konsequenzen haben kann. Ein Verstoß gegen diesen Control kann zu empfindlichen Geldstrafen und einem Imageverlust führen. A.7.2 ist nicht nur in ISO 27001 wesentlich, sondern deckt auch Anforderungen wie TISAX 11.1.2 und BSI IT-Grundschutz INF.1 ab, was Dir hilft, mehrere Compliance-Anforderungen gleichzeitig zu erfüllen.
Was der Auditor sehen will
- 1
Dokumentierte Zutrittsrichtlinie
Der Auditor möchte eine aktuelle, versionierte Richtlinie sehen, die den physischen Zutritt regelt und Verantwortlichkeiten klärt.
- 2
Zutrittskontrollprotokolle
Belege, dass Du Besucher und Personalzugriffe dokumentierst, inklusive Zeitstempel und Zweck des Zugangs.
- 3
Physische Sicherheitsmaßnahmen
Nachweis über implementierte Maßnahmen wie Alarmsysteme, Schlüsselkarten oder biometrische Scanner.
- 4
Zugriffsbeschränkungen für kritische Bereiche
Zeige, dass sensible Bereiche durch Zugangsbeschränkungen geschützt sind, z. B. durch berechtigte Zugangskarten.
Praxis-Tipps zur Umsetzung
Erstelle eine umfassende Zutrittsrichtlinie
Beginne mit einem Policy-Template und passe es an Dein spezifisches Sicherheitsumfeld an. Kläre Verantwortlichkeiten und Prozesse.
Nutze elektronische Zutrittskontrollsysteme
Implementiere Systeme wie RFID-Karten oder biometrische Scanner, um den Zugang zu kritischen Bereichen zu kontrollieren.
Richte ein Besuchermanagementsystem ein
Dokumentiere alle Besucher mit Zweck und Zeit des Besuchs. Ein Tool wie Kopexa kann helfen, diese Protokolle effizient zu verwalten.
Führe regelmäßige Überprüfungen durch
Stelle sicher, dass Zutrittsberechtigungen regelmäßig überprüft und aktualisiert werden, um veraltete Zugänge zu vermeiden.
Häufige Fehler
Keine regelmäßige Aktualisierung der Zutrittsberechtigungen
Unternehmen vergessen oft, Zugangsdaten zu aktualisieren, was zu Sicherheitslücken führt. Nutze Tools zur Verwaltung und Überprüfung.
Fehlende Dokumentation von Besucherzugängen
Ohne genaue Besucherprotokolle fehlt der Nachweis für Audits. Sorge für ein lückenloses Protokollsystem.
Unzureichende physische Barrieren
Verlass Dich nicht nur auf elektronische Systeme. Mechanische Barrieren wie Schlösser oder Drehkreuze sind ebenfalls erforderlich.
Häufig gestellte Fragen
Nutze ein Zutrittskontrollsystem und stelle sicher, dass alle Zugänge dokumentiert und regelmäßig überprüft werden. Mit Kopexa kannst Du die Maßnahmen-Umsetzung effizient nachverfolgen.
Neben Zutrittskontrollsystemen ist ein gutes Dokumentenmanagementsystem, wie es Kopexa bietet, hilfreich für die Nachverfolgung.
Auditoren erwarten dokumentierte Richtlinien, Protokolle von Zutritten, physische Sicherheitsmaßnahmen und Zugriffsbeschränkungen für sensible Bereiche.
Neben ISO 27001 erfüllt A.7.2 auch Anforderungen von TISAX 11.1.2 und BSI IT-Grundschutz INF.1.
Kopexa bietet automatisierte Gap-Analysen und Maßnahmen-Tracking, was die Umsetzung und Verfolgung von A.7.2 erheblich erleichtert.
Control A.7.2 effizient umsetzen
Nutze die Cross-Standard-Mapping-Funktion von Kopexa, um A.7.2 und weitere Anforderungen gleichzeitig zu erfüllen.