Arbeit in Sicherheitszonen
Was fordert dieses Control?
Arbeit in Sicherheitszonen erfordert, dass Unternehmen physische Sicherheitsmaßnahmen ergreifen, um den Zugang zu sensiblen Bereichen zu kontrollieren und Risiken zu minimieren. Dies umfasst die Identifikation von Sicherheitszonen, die Implementierung von Zugangskontrollen und die Überwachung der Bewegungen in diesen Bereichen. Betroffen sind vor allem physische Assets wie Serverräume, Labore oder Archivbereiche, die sensible Informationen beherbergen. Mit Kopexa kannst Du diese Anforderungen effizient verwalten, indem Du Maßnahmen trackst, Verantwortlichkeiten zuweist und Fortschritte über ein Dashboard verfolgst. Zudem bietet die Plattform automatische Gap-Analysen und Cross-Framework-Mapping, was die Umsetzung vereinfacht.
Cross-Standard Mapping
Eine Maßnahme — mehrere Standards gleichzeitig erfüllt
Warum ist das wichtig?
Das Ignorieren von Arbeit in Sicherheitszonen kann zu unbefugtem Zugriff auf kritische Systeme und Daten führen, was erhebliche finanzielle und rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann. Bei einem Audit könnten fehlende physische Sicherheitsmaßnahmen zu einem Nichtbestehen führen, was wiederum die Zertifizierung verzögert oder gefährdet. Durch die Erfüllung dieses Controls deckst Du nicht nur ISO 27001 ab, sondern auch Anforderungen von TISAX und teils dem BSI IT-Grundschutz, was Deine Compliance-Strategie effizienter gestaltet.
Was der Auditor sehen will
- 1
Dokumentierte Sicherheitsrichtlinie
Eine klar definierte und versionierte Richtlinie, die beschreibt, wie Sicherheitszonen identifiziert und geschützt werden.
- 2
Zugangskontrollprotokolle
Aufzeichnungen über alle, die Zugang zu den Sicherheitszonen hatten, inklusive Zeitstempel und Zweck.
- 3
Risikobewertung der Sicherheitszonen
Ein aktueller Bericht, der die identifizierten Risiken in den Sicherheitszonen und die entsprechenden Maßnahmen darstellt.
- 4
Überwachungssysteme
Beweise für die Implementierung von Überwachungssystemen wie Kameras oder Sensoren, die die Sicherheitszonen abdecken.
Praxis-Tipps zur Umsetzung
Starte mit einem Policy-Template
Nutze bestehende Vorlagen, um schnell eine Sicherheitsrichtlinie für Sicherheitszonen zu erstellen. Passe sie an Deine spezifischen Bedürfnisse an.
Nutze Zugangsmanagement-Tools
Implementiere Tools wie Keycard-Systeme oder biometrische Scanner, um den Zugang zu kontrollieren und zu protokollieren.
Führe regelmäßige Schulungen durch
Stelle sicher, dass alle Mitarbeiter, die Zugang zu Sicherheitszonen haben, regelmäßig zu den Sicherheitsrichtlinien geschult werden.
Integriere Überwachungstechnologie
Setze Kameras oder Bewegungssensoren ein und integriere diese in Deine IT-Systeme, um Aktivitäten in Sicherheitszonen zu überwachen.
Häufige Fehler
Unzureichende Dokumentation
Viele Unternehmen dokumentieren nicht ausreichend, welche Sicherheitsmaßnahmen implementiert wurden, was bei Audits zu Problemen führt.
Fehlende regelmäßige Bewertungen
Unternehmen versäumen es oft, regelmäßige Bewertungen der Sicherheitszonen durchzuführen, wodurch Risiken unerkannt bleiben.
Veraltete Technologie einsetzen
Nutzung von alten Zugangskontrollsystemen kann Sicherheitslücken öffnen. Halte Deine Technologie stets auf dem neuesten Stand.
Häufig gestellte Fragen
A.7.6 verlangt die Implementierung von physischen Sicherheitsmaßnahmen in definierten Sicherheitszonen, um unbefugten Zugang zu verhindern.
Du benötigst eine dokumentierte Sicherheitsrichtlinie, Zugangskontrollprotokolle, Risikobewertungen und Nachweise für Überwachungssysteme.
Kopexa unterstützt mit Maßnahmen-Tracking, Cross-Framework-Mapping und automatischen Gap-Analysen, um die Anforderungen effizient zu erfüllen.
Vermeide unzureichende Dokumentation, veraltete Technologie und fehlende regelmäßige Bewertungen der Sicherheitszonen.
A.7.6 deckt auch TISAX 11.1.5 vollständig und BSI IT-Grundschutz INF.1 teilweise ab.
Control A.7.6 effizient umsetzen
Nutze Kopexa für eine integrierte Compliance-Lösung, die mehrere Standards gleichzeitig abdeckt.