A.8.11A.8 Technologische Maßnahmen

Datenmaskierung

Was fordert dieses Control?

Datenmaskierung gemäß Kontrolle A.8.11 von ISO 27001:2022 verlangt, dass sensible Daten in IT-Systemen unkenntlich gemacht werden, um unberechtigten Zugriff zu verhindern. Dies betrifft vor allem Datenbanken und Anwendungen, die personenbezogene Informationen verarbeiten. Datenmaskierungstechniken, wie Pseudonymisierung oder Anonymisierung, sind in Prozessen zu integrieren, wo sensible Daten verarbeitet werden. Kopexa unterstützt bei der Umsetzung, indem es automatische Gap-Analysen gegen ISO 27001 und DSGVO durchführt, Maßnahmen verfolgt und deren Fortschritt im Dashboard anzeigt.

Cross-Standard Mapping

Eine Maßnahme — mehrere Standards gleichzeitig erfüllt

DSGVODirekt
Art. 25(1)
Datenschutz durch Technikgestaltung
DSGVODirekt
Art. 32(1)(a)
Pseudonymisierung

Warum ist das wichtig?

Die Nichteinhaltung von A.8.11 kann zu erheblichen Geschäftsrisiken führen, darunter Datenlecks und Bußgelder aufgrund von DSGVO-Verletzungen. Das Ignorieren dieser Kontrolle kann zu auditbedingtem Stress führen und die Cyber-Versicherungspolicen gefährden. Diese Kontrolle erfüllt nicht nur ISO 27001, sondern adressiert auch DSGVO Art. 25 und 32, was wertvolle Synergien schafft und Compliance-Kosten reduziert.

Was der Auditor sehen will

  1. 1

    Nachweise der Datenmaskierung

    Der Auditor erwartet klare Nachweise, dass Datenmaskierung in relevanten Systemen implementiert wurde, z.B. durch Testprotokolle oder Systemberichte.

  2. 2

    Richtlinie zur Datenmaskierung

    Eine dokumentierte Richtlinie mit Versionierung, die beschreibt, wann und wie Datenmaskierung anzuwenden ist.

  3. 3

    Schulungsunterlagen

    Nachweise, dass Mitarbeiter zu den Datenmaskierungsprozessen geschult wurden, z.B. durch Teilnahmezertifikate.

  4. 4

    Überwachung und Berichterstattung

    Berichte, die zeigen, dass die Datenmaskierung regelmäßig überprüft und überwacht wird, um ihre Wirksamkeit zu gewährleisten.

Praxis-Tipps zur Umsetzung

Starte mit einer Risikoanalyse

Identifiziere zuerst die sensiblen Daten, die maskiert werden müssen. Nutze Tools wie Kopexa für eine automatische Gap-Analyse.

Wähle das richtige Datenmaskierungstool

Nutze spezialisierte Tools, die Pseudonymisierung und Anonymisierung unterstützen. Integriere diese in bestehende Anwendungen.

Entwickle eine klare Richtlinie

Erstelle eine detaillierte Richtlinie zur Datenmaskierung, die spezifische Verfahren und Verantwortlichkeiten definiert.

Verfolge den Fortschritt mit einem Dashboard

Nutze das Kopexa-Dashboard, um den Fortschritt pro Control zu überwachen und sicherzustellen, dass alle Maßnahmen termingerecht umgesetzt werden.

Häufige Fehler

Unzureichende Sensibilisierung

Mitarbeiter sind nicht ausreichend über die Bedeutung von Datenmaskierung informiert. Regelmäßige Schulungen sind entscheidend.

Fehlende Überwachung

Ohne kontinuierliche Überwachung können Maskierungsmaßnahmen unwirksam werden. Setze auf automatisierte Überwachungstools.

Nur oberflächliche Implementierung

Oft wird nur ein Teil der Systeme maskiert. Eine umfassende Umsetzung in allen relevanten Bereichen ist notwendig.

Häufig gestellte Fragen

Beginne mit einer Risikoanalyse der sensiblen Daten und erstelle eine Richtlinie zur Datenmaskierung. Nutze Kopexa für Cross-Framework-Mapping.

Spezialisierte Maskierungstools, die in bestehende Systeme integriert werden können, sind ideal. Kopexa bietet Integration mit AWS und Azure.

Du brauchst eine dokumentierte Richtlinie, Schulungsnachweise und Berichte zur Überwachung der Datenmaskierung.

Kopexa bietet automatische Gap-Analysen, Maßnahmen-Tracking und ein Dashboard zur Überwachung des Umsetzungsfortschritts.

Durch Cross-Standard-Mapping sparst du Zeit und Ressourcen, da eine Maßnahme mehrere Regulierungen erfüllt.

Control A.8.11 effizient umsetzen

Nutze Kopexa für eine nahtlose Cross-Standard-Implementierung und spare Zeit und Ressourcen.