Überwachung von Aktivitäten
Was fordert dieses Control?
A.8.16 konzentriert sich auf die Überwachung von Aktivitäten, um sicherzustellen, dass alle sicherheitsrelevanten Vorgänge in deiner IT-Umgebung rechtzeitig erkannt und behandelt werden. Dies umfasst das Monitoring von Netzwerkaktivitäten, Benutzerzugriffen und Systemlogs, um Anomalien und potenzielle Sicherheitsvorfälle frühzeitig zu identifizieren. Die betroffenen Assets reichen von Servern und Workstations bis hin zu Netzwerkgeräten und Anwendungen. Kopexa unterstützt dich dabei, indem es automatische Gap-Analysen durchführt und Maßnahmen über mehrere Frameworks hinweg abbildet, was die Implementierung und Nachverfolgung vereinfacht.
Cross-Standard Mapping
Eine Maßnahme — mehrere Standards gleichzeitig erfüllt
Warum ist das wichtig?
Die Nichtbeachtung von A.8.16 kann zu unentdeckten Sicherheitsvorfällen führen, die erhebliche finanzielle und rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen können. Unternehmen riskieren Bußgelder und Auditfehler, die ihre Geschäftskontinuität bedrohen. Dieses Kontrollziel erfüllt nicht nur die Anforderungen von ISO 27001, sondern deckt gleichzeitig NIS2 Art. 21(2)(b) und BSI IT-Grundschutz DER.1 ab, was die Einhaltung mehrerer Standards vereinfacht und den Audit-Prozess effizienter gestaltet.
Was der Auditor sehen will
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Dokumentierte Überwachungspolitik
Auditoren wollen eine formalisierte Richtlinie sehen, die die Überwachungsaktivitäten und Verantwortlichkeiten klar definiert.
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Evidenz von Monitoring-Tools
Nachweise über den Einsatz von Monitoring-Tools wie SIEM-Systeme, die Logs sammeln und analysieren, sind erforderlich.
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Nachvollziehbare Audit-Trails
Auditoren erwarten detaillierte Protokolle, die alle überwachten Aktivitäten mit Zeitstempeln und Verantwortlichen zeigen.
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Regelmäßige Berichte und Analysen
Berichte über analysierte Daten und durchgeführte Sicherheitsmaßnahmen müssen regelmäßig erstellt und überprüft werden.
Praxis-Tipps zur Umsetzung
Starte mit einem Policy-Template
Nutze ein vorkonfiguriertes Policy-Template, um eine Überwachungsrichtlinie zu erstellen, die auf deine spezifischen Anforderungen zugeschnitten ist.
Implementiere ein SIEM-System
Verwende ein SIEM-System wie Splunk oder LogRhythm, um Ereignisdaten in Echtzeit zu sammeln und zu analysieren.
Führe regelmäßige Schulungen durch
Sichere die Kompetenz deines Teams durch regelmäßige Schulungen in der Nutzung der Überwachungstools und im Erkennen von Anomalien.
Nutze Kopexa für Maßnahmen-Tracking
Verwende Kopexa, um alle zugehörigen Maßnahmen mit Deadlines und Verantwortlichen zu verfolgen und sicherzustellen, dass nichts übersehen wird.
Häufige Fehler
Fehlende Aktualisierung der Richtlinien
Richtlinien werden oft nicht regelmäßig aktualisiert, was zu veralteten Überwachungspraktiken führt. Stelle regelmäßige Reviews sicher.
Unzureichende Ressourcenzuweisung
Viele Organisationen unterschätzen den Ressourcenbedarf für effektives Monitoring. Stelle sicher, dass genügend Personal und Budget vorhanden sind.
Unzureichendes Testen der Überwachungstools
Überwachungstools werden oft nicht gründlich getestet, was zu Fehlalarmen oder übersehenen Vorfällen führt. Führe regelmäßige Tests durch.
Häufig gestellte Fragen
A.8.16 erfordert die kontinuierliche Überwachung von IT-Systemen und Netzwerken, um sicherheitsrelevante Aktivitäten zu erkennen und zu mitigieren.
Erstelle und implementiere eine dokumentierte Überwachungsrichtlinie, setze geeignete Tools ein und halte regelmäßige Berichte bereit.
SIEM-Systeme wie Splunk oder LogRhythm sind ideal, um Log-Daten zu sammeln und zu analysieren. Kopexa kann helfen, Maßnahmen zu verfolgen.
Kopexa bietet Cross-Framework-Mapping und Maßnahmen-Tracking, was die Einhaltung und Nachverfolgung vereinfacht.
A.8.16 erfüllt auch Anforderungen von NIS2 Art. 21(2)(b) und BSI IT-Grundschutz DER.1, was die Compliance über mehrere Standards hinweg sicherstellt.
Control A.8.16 effizient umsetzen
Nutze den Vorteil von Kopexas Cross-Framework-Mapping, um A.8.16 und andere Standards gleichzeitig zu erfüllen.