Identitätsmanagement
Was fordert dieses Control?
Identitätsmanagement ist ein zentraler Bestandteil deiner Informationssicherheitsstrategie. Es geht darum, sicherzustellen, dass nur autorisierte Personen Zugriff auf deine Systeme und Daten haben. Dies umfasst die Verwaltung von Benutzerkonten, Authentifizierungsmethoden und Zugriffsrechten über den gesamten Lebenszyklus hinweg. Besonders betroffen sind Systeme wie Active Directory, Cloud-Services und interne Anwendungen. Kopexa hilft dir dabei, diese Anforderungen effizient zu managen, indem es automatische Gap-Analysen bietet und Maßnahmen über mehrere Frameworks hinweg abgleicht, sodass du den Überblick behältst und Implementierungsfortschritte einfach verfolgen kannst.
Cross-Standard Mapping
Eine Maßnahme — mehrere Standards gleichzeitig erfüllt
Warum ist das wichtig?
Wenn Identitätsmanagement vernachlässigt wird, drohen unautorisierte Zugriffe, Datenverlust und erhebliche rechtliche Konsequenzen. Neben hohen DSGVO-Bußgeldern kann auch die Nichteinhaltung von NIS2 oder BSI IT-Grundschutz zu Auditfehlschlägen führen, was dein Unternehmen finanziell und reputativ belasten kann. A.5.16 adressiert nicht nur ISO 27001, sondern erfüllt gleichzeitig Anforderungen von NIS2 und BSI IT-Grundschutz, was dir eine umfassende Absicherung bietet.
Was der Auditor sehen will
- 1
Dokumentierte Richtlinie
Eine dokumentierte Identitätsmanagement-Richtlinie mit klarer Versionierung und regelmäßiger Überprüfung wird erwartet.
- 2
Benutzerregister
Ein vollständiges Register aller Benutzerkonten inklusive ihrer Berechtigungen muss vorhanden sein.
- 3
Nachweis der Authentifizierungsmethoden
Dokumentation zu den eingesetzten Authentifizierungsmethoden, z.B. MFA, und deren Implementierungsstatus.
- 4
Regelmäßige Berechtigungsüberprüfung
Protokolle, die zeigen, dass Berechtigungen regelmäßig überprüft und angepasst werden.
Praxis-Tipps zur Umsetzung
Starte mit einem Policy-Template
Nutze bestehende Vorlagen, um schnell eine erste Version deiner Identitätsmanagement-Richtlinie zu erstellen. Passe diese an deine spezifischen Anforderungen an.
Implementiere MFA
Setze Multi-Faktor-Authentifizierung ein, um die Sicherheit zu erhöhen. Die Integration in bestehende Systeme wie Azure AD kann dabei helfen.
Automatisiere Benutzerprovisionierung
Verwende Tools wie Okta oder Azure AD, um die Benutzerprovisionierung zu automatisieren und Fehler zu minimieren.
Führe regelmäßige Audits durch
Setze regelmäßige Überprüfungen von Benutzerkonten und Zugriffsrechten an, um sicherzustellen, dass keine unautorisierten Zugriffe bestehen.
Häufige Fehler
Unvollständige Benutzerregister
Oft werden nicht alle Benutzer erfasst, besonders wenn Cloud-Services genutzt werden. Achte auf eine vollständige Integration deiner Systeme.
Fehlende MFA-Implementierung
Viele Unternehmen scheuen sich vor der Implementierung von MFA. Dies ist jedoch ein grundlegender Schutz, der nicht fehlen sollte.
Keine regelmäßigen Überprüfungen
Ohne regelmäßige Reviews der Zugriffsrechte können sich veraltete Berechtigungen ansammeln. Plane diese Reviews fest ein.
Häufig gestellte Fragen
Beginne mit einer Bestandsaufnahme deiner aktuellen Identitätsmanagement-Prozesse und erstelle darauf basierend eine Richtlinie. Nutze Kopexa für automatische Gap-Analysen.
Du benötigst eine dokumentierte Richtlinie, ein Benutzerregister, Nachweise zu Authentifizierungsmethoden und Protokolle über Berechtigungsüberprüfungen.
Kopexa bietet Cross-Framework-Mappings und Maßnahmen-Tracking, sodass du A.5.16 effizient und compliant umsetzen kannst.
A.5.16 deckt neben ISO 27001 auch Anforderungen von NIS2 Art. 21(2)(i) und BSI IT-Grundschutz ORP.4 ab.
Fehlende MFA, unvollständige Benutzerregister und keine regelmäßigen Berechtigungsüberprüfungen sind häufige Fehler.
Control A.5.16 effizient umsetzen
Nutze die Cross-Framework-Mapping-Funktion von Kopexa, um A.5.16 und andere Standards gleichzeitig zu erfüllen.