A.5.12A.5 Organisatorische Maßnahmen

Klassifizierung von Informationen

Was fordert dieses Control?

Die Klassifizierung von Informationen gemäß Control A.5.12 erfordert, dass alle Informationen innerhalb einer Organisation nach ihrem Schutzbedarf eingestuft werden. Dies umfasst die Identifizierung und Dokumentation von Informationswerten, um sicherzustellen, dass sie entsprechend ihrer Sensibilität behandelt werden. Betroffen sind dabei alle Arten von Informationen und Datensätzen, sei es in papierbasierter oder digitaler Form. Eine effektive Klassifizierung hilft dabei, Sicherheitsrisiken zu minimieren und Compliance-Anforderungen zu erfüllen. Kopexa erleichtert diesen Prozess durch automatisierte Gap-Analysen und Cross-Framework-Mapping, sodass eine einzige Maßnahme gleichzeitig diverse Standards abdeckt.

Cross-Standard Mapping

Eine Maßnahme — mehrere Standards gleichzeitig erfüllt

TISAXDirekt
8.2.1
Klassifizierung von Informationen
BSI IT-GrundschutzTeilweise
ISMS.1
Sicherheitsmanagement
DSGVOUnterstützend
Art. 9
Verarbeitung besonderer Kategorien

Warum ist das wichtig?

Die Nichtbeachtung von A.5.12 kann zu schwerwiegenden Sicherheitsvorfällen führen, wie Datenverlust oder unbefugtem Zugriff auf vertrauliche Informationen. Solche Vorfälle können erhebliche finanzielle Auswirkungen haben, einschließlich DSGVO-Strafen oder TISAX-Qualifikationsverlusten. Durch die Klassifizierung von Informationen gemäß ISO 27001 wird auch der BSI IT-Grundschutz teilweise erfüllt, während DSGVO-Anforderungen unterstützt werden. Dies reduziert nicht nur rechtliche Risiken, sondern stärkt auch das Vertrauen von Kunden und Partnern.

Was der Auditor sehen will

  1. 1

    Dokumentierte Klassifizierungsrichtlinie

    Auditoren erwarten eine klare, dokumentierte Richtlinie zur Informationsklassifizierung mit festgelegten Kategorien und Verantwortlichkeiten.

  2. 2

    Nachvollziehbare Klassifizierungsprotokolle

    Es sollten Protokolle vorhanden sein, die den Klassifizierungsprozess für spezifische Informationen nachvollziehbar dokumentieren.

  3. 3

    Schulungsnachweise

    Nachweise über Schulungen der Mitarbeiter zur Anwendung der Klassifizierungsrichtlinien sind erforderlich.

  4. 4

    Regelmäßige Überprüfungen

    Auditoren erwarten Belege für regelmäßige Überprüfungen und Anpassungen der Klassifizierungsrichtlinien.

Praxis-Tipps zur Umsetzung

Starte mit einem Policy-Template

Verwende ein vorgefertigtes Template, um eine klare Klassifizierungsrichtlinie zu erstellen. Dies spart Zeit und stellt sicher, dass alle relevanten Punkte abgedeckt sind.

Nutze ein Informationsmanagement-Tool

Setze ein Tool wie Jira oder Confluence ein, um das Klassifizierungsprotokoll zentral zu pflegen und für alle Beteiligten zugänglich zu machen.

Automatisiere den Klassifizierungsprozess

Integriere Tools wie Kopexa, um den Klassifizierungsprozess durch automatisierte Asset-Discovery zu unterstützen. So werden Informationswerte automatisch erkannt und klassifiziert.

Führe regelmäßige Schulungen durch

Organisiere vierteljährliche Schulungen, um Mitarbeiter stets auf dem neuesten Stand der Klassifizierungsrichtlinien zu halten.

Häufige Fehler

Unklare Klassifizierungskategorien

Viele Unternehmen verwenden zu vage oder unklare Kategorien, was zu Missverständnissen und unsachgemäßer Handhabung von Informationen führt. Stelle sicher, dass Kategorien klar definiert sind.

Fehlende Schulung der Mitarbeiter

Ohne regelmäßige Schulungen verstehen Mitarbeiter die Richtlinien nicht und wenden sie falsch an. Integriere Schulungen in den regelmäßigen Betrieb.

Vernachlässigung der Dokumentation

Oft wird die ordnungsgemäße Dokumentation der Klassifizierungsschritte übersehen, was zu Audit-Problemen führen kann. Verwende ein zentrales Dokumentationssystem.

Häufig gestellte Fragen

Starte mit der Erstellung einer umfassenden Klassifizierungsrichtlinie. Nutze Kopexa zur Unterstützung bei der Dokumentation und dem Tracking.

Bereite dokumentierte Richtlinien, Klassifizierungsprotokolle und Schulungsnachweise vor. Kopexa kann helfen, diese Dokumente zentral zu verwalten.

Tools wie Jira, Confluence und Kopexa sind hilfreich für das Protokollieren und Nachverfolgen von Klassifizierungsaktivitäten.

Kopexa bietet automatisierte Gap-Analysen und Cross-Framework-Mapping, was die Umsetzung und Verfolgung von Maßnahmen vereinfacht.

A.5.12 unterstützt auch TISAX 8.2.1 direkt und teilweise BSI IT-Grundschutz ISMS.1 sowie DSGVO Art. 9.

Control A.5.12 effizient umsetzen

Nutze Kopexa, um mit einer Maßnahme mehrere Standards zu erfüllen und die Klassifizierung von Informationen effektiv zu managen.