Beurteilung und Entscheidung über Informationssicherheitsereignisse
Was fordert dieses Control?
Control A.5.25 verlangt, dass Unternehmen Informationssicherheitsereignisse systematisch bewerten und Entscheidungen über deren Behandlung treffen. Dies bedeutet, klare Prozesse für die Erkennung, Analyse und Reaktion auf Sicherheitsvorfälle zu etablieren. Betroffene Assets und Prozesse umfassen alle IT-Systeme und Datenflüsse, die potenziell von Vorfällen betroffen sein könnten. Eine effektive Umsetzung minimiert das Risiko von Datenverlust und unterbricht Geschäftsabläufe nicht. Kopexa unterstützt bei der Implementierung durch automatisiertes Maßnahmen-Tracking, das Verantwortlichkeiten und Deadlines festlegt, sowie durch eine zentrale Plattform zur Dokumentation und Nachverfolgung von Vorfällen.
Cross-Standard Mapping
Eine Maßnahme — mehrere Standards gleichzeitig erfüllt
Warum ist das wichtig?
Das Ignorieren von A.5.25 kann zu schwerwiegenden Sicherheitslücken führen, die in Datenverlust, Reputationsschäden und finanziellen Einbußen resultieren. Regulatorisch kann das Nichterfüllen dieser Anforderung zu erheblichen Bußgeldern und Audit-Nachprüfungen führen. Diese Kontrolle erfüllt nicht nur die Anforderungen von ISO 27001, sondern deckt gleichzeitig NIS2 und BSI IT-Grundschutz ab, was bedeutet, dass du mehrere Compliance-Verpflichtungen mit einer Maßnahme abdecken kannst.
Was der Auditor sehen will
- 1
Dokumentierte Richtlinie mit Versionierung
Auditoren erwarten eine klar dokumentierte Richtlinie zur Bewertung und Behandlung von Sicherheitsvorfällen inklusive Versionshistorie.
- 2
Vorfall-Register
Ein aktuelles und vollständiges Register aller Sicherheitsvorfälle mitsamt ihrer Bewertung und getroffenen Entscheidungen ist Pflicht.
- 3
Nachweisbare Schulungsmaßnahmen
Regelmäßige Schulungen der Mitarbeiter im Umgang mit Sicherheitsvorfällen müssen dokumentiert und nachweisbar sein.
- 4
Berichte über Vorfallanalysen
Auditoren wollen Berichte sehen, die zeigen, wie Vorfälle analysiert und welche Maßnahmen ergriffen wurden.
Praxis-Tipps zur Umsetzung
Starte mit einem Policy-Template
Nutze ein bestehendes Policy-Template als Grundlage, um Zeit zu sparen und sicherzustellen, dass alle relevanten Punkte abgedeckt sind.
Nutze Incident Management Tools
Tools wie Jira oder ServiceNow helfen bei der strukturierten Erfassung und Bearbeitung von Vorfällen, inklusive Priorisierung und Zuordnung.
Automatische Benachrichtigungen einrichten
Implementiere automatische Benachrichtigungen für bestimmte Vorfallkategorien, um schnelle Reaktionen zu gewährleisten.
Regelmäßige Simulationen durchführen
Führe regelmäßige Tests und Simulationen von Vorfällen durch, um die Effektivität der etablierten Prozesse zu prüfen und zu verbessern.
Häufige Fehler
Fehlende Aktualisierung der Richtlinien
Viele Unternehmen verpassen es, ihre Richtlinien regelmäßig zu aktualisieren, was zu veralteten und ineffektiven Prozessen führt.
Unvollständige Vorfall-Registrierung
Nicht alle Vorfälle werden erfasst, was die Analyse und das Lernen aus vergangenen Ereignissen erschwert.
Unzureichende Mitarbeiterschulung
Ohne regelmäßige Schulungen wissen Mitarbeiter nicht, wie sie auf Vorfälle reagieren sollen, was die Wirksamkeit der Maßnahmen mindert.
Häufig gestellte Fragen
Beginne mit einer klaren Richtlinie und nutze Tools wie Jira zur Vorfallverwaltung. Kopexa hilft, Maßnahmen zu verfolgen und zu dokumentieren.
Auditoren suchen nach dokumentierten Richtlinien, Vorfall-Registern und Nachweisen von Schulungsmaßnahmen.
Es schützt vor Datenverlust und minimiert Geschäftsunterbrechungen. Zudem erfüllt es Anforderungen von NIS2 und BSI IT-Grundschutz.
Incident Management Tools wie Jira und ServiceNow sowie Kopexa's Maßnahmen-Tracking und Audit-Trail.
Kopexa bietet automatisches Maßnahmen-Tracking, Audit-Trail und eine zentrale Plattform für Dokumentation und Vorfallmanagement.
Control A.5.25 effizient umsetzen
Nutze Kopexa's Cross-Framework-Mapping, um A.5.25 und andere Standards gleichzeitig zu erfüllen.