Informationssicherheit bei Störungen
Was fordert dieses Control?
Die Kontrolle A.5.29 innerhalb der ISO 27001:2022 dreht sich um die Sicherstellung der Informationssicherheit während Störungen. Es geht darum, klare Verfahren und Verantwortlichkeiten zu definieren, um den Geschäftsbetrieb auch bei Zwischenfällen aufrechtzuerhalten. Betroffene Assets und Prozesse umfassen IT-Systeme, Kommunikationswege und personelle Ressourcen.
Ein robustes Störungsmanagement stellt sicher, dass bei einem Zwischenfall nicht nur schnell reagiert wird, sondern auch der Schaden minimiert bleibt. Mit Kopexa kannst Du automatische Gap-Analysen durchführen, die diese Kontrolle in mehreren Rahmenwerken abdecken, Maßnahmen nachverfolgen und die Umsetzungsfortschritte in einem Dashboard überwachen.
Cross-Standard Mapping
Eine Maßnahme — mehrere Standards gleichzeitig erfüllt
Warum ist das wichtig?
Die Missachtung dieser Kontrolle kann zu schwerwiegenden Betriebsunterbrechungen führen, die dem Ruf und den Finanzen Deines Unternehmens schaden. Zudem riskierst Du Regulierungsstrafen und Probleme bei Audits. Durch die Implementierung von A.5.29 erfüllst Du nicht nur ISO 27001, sondern auch Anforderungen aus NIS2 und BSI IT-Grundschutz, was Dir nicht nur rechtliche Sicherheit, sondern auch Wettbewerbsvorteile verschafft.
Was der Auditor sehen will
- 1
Dokumentierte Notfallpläne
Auditoren erwarten klar dokumentierte Notfallpläne, die regelmäßig aktualisiert und getestet werden.
- 2
Verantwortlichkeiten zugewiesen
Es sollte nachvollziehbar sein, welche Mitarbeiter für welche Aspekte des Störungsmanagements verantwortlich sind.
- 3
Protokollierte Störungshistorie
Eine vollständige Historie aller Störungen und deren Behandlung muss vorhanden sein, inklusive Lessons Learned.
- 4
Nachweise regelmäßiger Tests
Auditoren prüfen, ob regelmäßige Tests der Notfallpläne durchgeführt wurden und dokumentiert sind.
Praxis-Tipps zur Umsetzung
Starte mit einem Policy-Template
Nutze ein vorgefertigtes Template, um Deine Notfallrichtlinien schnell zu erstellen. Passe dieses an die spezifischen Anforderungen Deines Unternehmens an.
Verwende Automatisierungstools
Setze auf Tools wie Kopexa für automatische Gap-Analysen und Maßnahmenverfolgung, um die Effizienz zu steigern.
Führe regelmäßige Simulationen durch
Einmal implementiert, simuliere regelmäßig Störungen, um die Effektivität Deiner Pläne zu prüfen und zu verbessern.
Integriere mit bestehenden Systemen
Nutze Integrationen mit AWS, Azure oder Jira, um Störungsprozesse nahtlos in bestehende Arbeitsabläufe einzubinden.
Häufige Fehler
Unzureichende Dokumentation
Fehlende oder veraltete Dokumentation erschwert die Reaktion auf Störungen und gefährdet die Zertifizierung.
Keine klaren Verantwortlichkeiten
Ohne klar definierte Verantwortlichkeiten entsteht Chaos im Krisenfall. Stelle sicher, dass Rollen klar zugewiesen sind.
Fehlende Tests der Notfallpläne
Ohne regelmäßige Tests bleiben Schwachstellen unentdeckt. Plane regelmäßige Übungen ein, um Deine Pläne zu validieren.
Häufig gestellte Fragen
A.5.29 dreht sich um die Sicherstellung der Informationssicherheit bei Störungen. Es ist wichtig, um Betriebsunterbrechungen zu minimieren und gesetzlichen Anforderungen gerecht zu werden.
Beginne mit einem klaren Notfallplan, weise Verantwortlichkeiten zu und nutze Automatisierungstools wie Kopexa zur Überwachung und Dokumentation.
Auditoren erwarten Notfallpläne, Störungshistorien, Verantwortlichkeitszuweisungen und Testnachweise.
Tools wie Kopexa bieten Funktionen für Maßnahmenverfolgung, Dokumentation und Integrationen mit bestehenden Systemen.
Kopexa bietet automatische Gap-Analysen, Maßnahmen-Tracking, und ein Dashboard zur Überwachung der Fortschritte.
Control A.5.29 effizient umsetzen
Nutze die Vorteile des Cross-Framework-Mappings mit Kopexa, um mehrere Standards gleichzeitig zu erfüllen.